Das Feature, das im Backlog nie nach vorn rutscht

Softwarehersteller lassen bei materium software abgegrenzte Features und Module entwickeln: ein Feature, das Kunden verlangen und die eigene Roadmap nicht hergibt. Oder ein Thema, für das im Team noch die Expertise fehlt oder die Zeit, sie aufzubauen, etwa Dokumentenerkennung, Sprachverarbeitung oder Wissenssuche mit KI. Oder einen Proof of Concept an echten Kundendaten, bevor Entwicklungszeit dafür reserviert wird. Gebaut wird gegen eure Architektur und in eurem Release-Takt, betriebsbereit übergeben mit Dokumentation für euer Team.

Wie das hier gerahmt ist: So arbeiten wir mit Softwareherstellern und Softwarehäusern. Der belegbare Fall ist bislang einer: ein Machbarkeitstest, aus dem ein laufender PoC geworden ist. Das steht weiter unten mit Statusmarker.

Für wen und wann

Wann holen Softwarehersteller uns dazu?

Das Feature steht seit drei Releases hinten

Kunden fragen danach, die eigene Roadmap ist voll, und intern gewinnt immer das Dringendere.

Für ein Thema fehlt die Expertise im Team

Dokumentenerkennung, Sprachverarbeitung oder Wissenssuche mit KI. Von Kunden gefragt, aber im Team fehlt das Know-how oder die Zeit, es aufzubauen.

Ein Interessent will einen Beweis

Vor der Ausschreibung oder dem großen Deal soll gezeigt werden, dass es geht, mit echten Daten.

Der Release-Zug fährt, die Kapazität fehlt

Der Termin steht fest. Was fehlt, sind Hände, die an einem abgegrenzten Modul arbeiten, ohne das Kernteam auszubremsen.

Was wir konkret bauen

Was bauen wir für Softwarehersteller?

Jedes Teil, das materium software für Softwarehersteller baut, ist abgegrenzt und hat eine definierte Schnittstelle zum Rest eures Produkts.

Abgegrenztes Feature oder Modul für euer Produkt

Eine Funktion mit klarer Schnittstelle zum Rest, entwickelt gegen eure Architektur.

Proof of Concept an echten Kundendaten

Der Beweis, dass ein Thema trägt, bevor Roadmap-Zeit dafür reserviert wird, mit einem Ergebnis, das sich vorführen lässt.

KI-Funktion für den Bestand

Dokumentenerkennung, Wissenssuche oder Sprachverarbeitung, per Schnittstelle in euer Produkt eingebunden.

Schnittstellen zu Fremdsystemen

Die Anbindungen, die eure Kunden verlangen und die im eigenen Team niemand priorisiert bekommt.

Gebaut ist das alles schon:

Zu unseren umgesetzten Projekten
Kundenprojekt

Belegerkennung für einen WMS-Softwarehersteller.

Prüfansicht mit einem erfundenen Beispielbeleg: Positionen samt Handkorrektur erkannt. Die Bestellnummer wartet auf Bestätigung, weil der Beleg drei davon trägt.

Ein Softwareunternehmen, das ein Warehouse-Management-System (WMS) entwickelt, wollte eine Funktion, die seine Kunden regelmäßig anfragen: Lieferscheine automatisch erfassen, direkt im eigenen Produkt. Der Machbarkeitstest lief an neun echten Belegmustern. Die Übergabe ins WMS erfolgt über eine Web-API, unsichere Fälle gehen in eine Prüfansicht.

~41positionszeilen je beleg
~2 cent/belegmaschinelle kosten

Machbarkeit getestet, kein Produktivergebnis. Der beauftragte PoC läuft aktuell.

Eigener Machbarkeits-Sprint Juli 2026: 9 Muster, 33 Seiten, 373 Positionen, 0,17 € Gesamtkosten · anonymisiert, keine Freigabe zur Nennung

Wie die Übergabe läuft

Was habt ihr am Ende in der Hand?

Was geliefert wird

Die lauffähige Funktion, in eurer Umgebung betriebsbereit, plus die Dokumentation, mit der euer Team sie betreibt und weiterentwickelt: Architekturüberblick, Schnittstellenbeschreibung, Betriebs- und Wiederanlaufanleitung, bekannte Grenzen.

Wie euer Team eingearbeitet wird

Zur Übergabe gehören gemeinsame Sitzungen am laufenden System, in denen eure Entwickler die Stellen sehen, die im Betrieb wirklich zählen, und eine Phase, in der wir noch erreichbar sind, während ihr übernehmt.

Wie wir uns in euren Release-Zyklus einfügen

Wir richten uns nach eurem Takt: abgestimmte Schnittstellen, Zwischenstände zu euren Terminen, und ein Umfang je Etappe, der zu einem Release passt statt ihn zu blockieren.

Was mit dem Quellcode ist

Geliefert wird lauffähige Software mit Dokumentation, nicht der Quellcode, auch gegenüber Softwareherstellern. Wir sagen das lieber vorher deutlich, als es im Vertragsentwurf zur Überraschung werden zu lassen. Wo ein Vorhaben das zwingend anders braucht, klären wir es im Einzelfall vor dem Angebot.

Der nächste Schritt

Ein Feature, das liegen bleibt?

30 Minuten am Telefon, danach eine Seite schriftliche Einschätzung. Der schriftliche Weg stellt Softwarehäusern eigene Fragen: Stack, Repository-Verantwortung, Übergabemodell, interner Product Owner, Zielrelease.

Den Beleg ansehen

Häufige Fragen

Was Softwarehersteller vorher wissen wollen.

Wie viele Softwarehersteller habt ihr schon beliefert?

Der belegbare Fall ist bisher einer, und er ist ein Machbarkeitstest, aus dem ein laufender PoC geworden ist: die Lieferschein-Erkennung für eine Softwarefirma aus der Lagerlogistik. Was wir seit Jahren tun, ist Software gegen fremde Systeme und Datenmodelle zu bauen. Das ist die Fähigkeit, um die es hier geht. Eine lange Referenzliste mit Softwareherstellern haben wir noch nicht.

Arbeitet ihr in unserem Repository?

Das klären wir vor dem Start, weil es Rechte, Reviews und Verantwortung betrifft. Beides kommt vor: Entwicklung in eurer Umgebung gegen eure Standards, oder ein abgegrenztes Modul bei uns mit definierter Schnittstelle. Was der Fall verlangt, fragen wir in der Anfrage ab.

Wie stellt ihr sicher, dass unser Team danach weiterkommt?

Durch Dokumentation, die für Entwickler geschrieben ist, gemeinsame Sitzungen am laufenden System und eine Phase, in der wir während der Übernahme erreichbar bleiben. Was genau dazugehört, steht im Abschnitt „Wie die Übergabe läuft" auf dieser Seite und auf Zusammenarbeit.

Wird das dann als eure Leistung sichtbar?

Nur wenn ihr das wollt. Wir nennen keinen Kunden ohne Freigabe. Deshalb ist der Beleg auf dieser Seite anonymisiert. Ob und wie über eine Zusammenarbeit gesprochen wird, entscheidet ihr.

Was kostet die Entwicklung eines Features oder Moduls?

Ein Machbarkeits-Sprint, also ein Proof of Concept an euren echten Kundendaten, kostet bei uns typischerweise 5.000–10.000 €. Eine KI-Funktion als Modul für ein bestehendes System liegt meist bei 5.000–20.000 €, gebaut in Etappen mit festem Umfang je Etappe. Davor steht ein kostenloses Erstgespräch. Was ein solcher Sprint bei KI-Funktionen klärt, steht im Artikel Was kann KI in bestehender Software wirklich?.

Frage nicht dabei? Stellt sie im Erstgespräch, die Antwort kommt schriftlich.

Erstgespräch buchen

Machbarkeit getestet

An echten Daten geprüft, aber noch nicht im Betrieb. Zeigt, dass es geht, nicht was es im Alltag bringt.