Was geregelt ist, bevor gebaut wird.

Bei Software, die an laufende Systeme andockt, entscheidet sich vieles vor dem ersten Angebot: wem was gehört, wo die Daten liegen, wer den Betrieb trägt, und was passiert, wenn die Zusammenarbeit endet. Diese Seite sagt vollständig und ohne Fußnoten, wie materium software das regelt, damit im Erstgespräch über die Sache geredet werden kann statt über Rahmenbedingungen.

Wie wir arbeiten

Worauf könnt ihr euch verlassen?

Festpreis je EtappeJede Etappe hat einen festen Umfang und einen festen Preis. Ein offenes Zeitbudget, das mitwächst, gibt es bei uns nicht.
Hosting in DeutschlandBetrieb auf unseren eigenen Servern in Deutschland, mit AV-Vertrag und benannten Unterauftragnehmern.
Aus der RegionDie Firma sitzt in St. Johann bei Reutlingen, dort arbeitet Timo, Mats sitzt in Stuttgart. Unterwegs sind wir in der Region Stuttgart, Reutlingen und Neckar-Alb. Für die Analyse kommen wir auf Wunsch zu euch vor Ort, mehr dazu unter KI-Beratung in Stuttgart und Reutlingen.
KI mit MaßKI nur dort, wo sie etwas bringt. In dem, was wir bauen, übernimmt sie einzelne Schritte, nicht den ganzen Ablauf. Das hält die Kosten klein und den Betrieb verlässlich.
Früh liefern, dann messenDas erste Ergebnis läuft, bevor das Projekt groß wird. Danach wird an echten Daten gemessen und weitergebaut.
Die Regeln im Einzelnen

Wem gehört was, und wer trägt den Betrieb?

Was ihr bekommt

Geliefert wird lauffähige Software: die Anwendung im Betrieb, eure Daten in eurem Zugriff, dazu eine Betriebs- und Übergabedokumentation, mit der ein anderes Team weiterarbeiten kann. Im Regelfall bleibt der Quellcode bei uns, dafür bleibt auch die Verantwortung für den Bestand bei uns. Muss der Code zwingend euch gehören, lässt sich das im Einzelfall regeln. Das ist dann ein anderes Projekt mit anderem Rahmen, und was es ändert, sagen wir vorher. Was zum Lieferumfang gehört, steht vor dem Start im Angebot.

Wo die Daten liegen

Betrieb auf unseren eigenen Servern in Deutschland. Der Auftragsverarbeitungsvertrag nennt jeden Unterauftragnehmer beim Namen, und welcher Schritt bei welchem Anbieter stattfindet.

Bei KI-Funktionen kommt eine zweite Frage dazu: Welche Daten dürfen an einen Modellanbieter gehen, welche nicht. Das legen wir pro Fall fest, bis hin zu Verfahren, bei denen die Daten den Anbieter gar nicht erst erreichen. Geklärt wird das im Machbarkeits-Sprint, bevor die Architektur steht.

Backups und Überwachung

Zu jedem Betrieb gehören regelmäßige Sicherungen und eine Überwachung, die meldet, wenn etwas ausfällt, bevor der Anruf aus dem Betrieb kommt.

Wie oft gesichert wird und wie weit zurück sich wiederherstellen lässt, hängt am Fall und steht im Betriebsvertrag.

Wartung, Betrieb und Weiterentwicklung

Aus einer gelieferten Lösung entsteht kein automatischer Support-Anspruch. Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung sind ein eigener Vertrag. Nur so ist die Kapazität dafür auch tatsächlich reserviert und nicht dem nächsten Projekt zugeteilt. Reaktionszeiten werden in diesem Vertrag vereinbart. Wir veröffentlichen sie nicht als pauschale Zusage, weil sie am Umfang hängen.

Der Weg ohne uns

Endet die Zusammenarbeit, greift eine Exit-Regel. Sie wird festgelegt, bevor das Projekt startet.

Dazu gehören: eure Daten in einem gängigen, dokumentierten Format, eine Betriebsdokumentation für den Wiederanlauf und eine geordnete Übergabe an das Team, das übernimmt. Diese Frage gehört auf den Tisch, bevor unterschrieben wird.

Wer wofür ansprechbar ist

Zwischen euch und den Entwicklern sitzt keine Projektleitung. Wer mit euch spricht, baut auch und geht beim nächsten Anruf ans Telefon.

Ansprechpartner

Wer ist für welches Thema ansprechbar?

Porträt von Mats
Mats

Ansprechbar für Prozesse, KI-Automatisierung, Schnittstellen und alles, was an ein ERP andockt.

Porträt von Timo
Timo

Ansprechbar für KI-Beratung, KI-Funktionen, Dokumenten-Erkennung und Wissenssuche.

Der nächste Schritt

Rahmen geklärt? Dann zur Sache.

30 Minuten am Telefon, danach eine Seite schriftliche Einschätzung. Wer lieber schreibt, schickt das Anliegen schriftlich.

Erst Projekte ansehen

Häufige Fragen

Was hier meistens noch offen bleibt.

Bekommen wir den Quellcode?

Im Regelfall nicht, er bleibt bei uns. Dafür bleibt auch die Verantwortung für den Bestand bei uns. Muss der Code zwingend euch gehören, sagt uns das früh: Regelbar ist es, es ändert aber den Rahmen. Die Einzelheiten stehen oben unter Was ihr bekommt und Der Weg ohne uns.

Was passiert, wenn wir die Zusammenarbeit nach dem Projekt beenden?

Dann greift die Exit-Regel: Daten in dokumentiertem Format, Betriebsdokumentation, geordnete Übergabe. Ein Betriebsvertrag ist freiwillig. Er ist die Voraussetzung dafür, dass wir Kapazität für euch reservieren. Ohne ihn läuft eure Lösung weiter, nur eben ohne reservierte Zeit bei uns.

Arbeitet ihr mit Freelancern?

Wir arbeiten mit festem Partnernetzwerk. Wo zusätzliche Kapazität nötig ist, arbeiten wir mit Leuten, mit denen wir schon gebaut haben. Ihr wisst, wer an eurem Projekt sitzt.

Wie läuft die Abstimmung im Projekt?

Direkt, ohne Zwischenschicht. Jede Etappe hat einen festen Umfang und endet mit etwas Lauffähigem. Daran wird abgestimmt. Auf eurer Seite braucht es eine Person, die entscheiden darf. Ohne die verzögert sich jedes Projekt, unabhängig davon, wer es baut.

Was kostet der Betrieb?

Bei uns typischerweise 15–25 % der Entwicklungskosten pro Jahr, je nach Vertragsumfang. Wo in dieser Spanne, hängt an der Zahl der Systeme, den Datenmengen und den Anforderungen an Verfügbarkeit. Der Betrag wird zusammen mit dem Bau-Angebot beziffert, damit er nicht als Überraschung nachkommt. Was die Entwicklung selbst kostet, steht im Artikel Was kostet Individualsoftware?.

Frage nicht dabei? Stellt sie im Erstgespräch, die Antwort kommt schriftlich.

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