Individualsoftware entwickeln lassen

Individualsoftware ist die Software, die der Prozess braucht, wenn die vorhandene Standardlösung ihn nicht abbilden kann. Sie wird gebaut statt gekauft und an die Systeme angedockt, die ohnehin schon laufen. Sinnvoll ist sie dort, wo ein wiederkehrender Ablauf an fehlenden Feldern, fehlenden Rechten oder fehlenden Verbindungen hängt und jede Anpassung am Standard teurer wird als die eigene Anwendung.

Das kann beides heißen: eine eigenständige Anwendung, die einen Ablauf komplett übernimmt, oder ein kleines Teil, das sich an die vorhandene Software anlegt und nur die fehlende Stelle schließt. Was davon richtig ist, entscheidet der Fall. materium software baut in Etappen mit festem Umfang, jede mit einem lauffähigen Ergebnis.

Für wen und wann

Woran merkt man, dass der Standard nicht mehr reicht?

Der Standard passt nicht zum Ablauf

Die gekaufte Lösung deckt achtzig Prozent ab. Die restlichen zwanzig sind die, an denen die Arbeit hängt.

Excel hält den Betrieb zusammen

Eine gewachsene Tabelle ist zum zentralen Tool geworden, und niemand traut sich mehr, etwas daran zu ändern.

Der Prozess kehrt jede Woche wieder

Derselbe Ablauf, dieselben Übergaben, dieselben Rückfragen. Jede Woche, von mehreren Leuten.

Anpassen kostet mehr als neu bauen

Jede Änderung am Standard läuft über den Hersteller. Das kostet doppelt: Wartezeit, weil ihr in dessen Zeitplan hängt, und Geld, weil jede Sonderlocke einzeln bezahlt wird.

Was wir konkret bauen

Was wir konkret bauen.

Vier Ausprägungen, die in den Projekten von materium software immer wieder vorkommen.

Software für den Außendienst

Aufträge, Anlagenakte und Rückmeldung vom Einsatzort, offlinefähig, weil im Keller kein Netz ist. So entstand die Field-Service-Software für zwei Kunden.

Fachanwendungen für den einen Ablauf

Die Anwendung für den Prozess, den kein fertiges Produkt kennt, mit den Feldern, Regeln und Freigaben, die der Betrieb tatsächlich braucht.

Ablösung gewachsener Tabellen

Eine Excel-Landschaft wird zur Anwendung mit Rechten, Historie und Mehrbenutzerbetrieb. Die Umstellung läuft schrittweise.

Erweiterung statt Ersatz

Bleibt der Standard sinnvoll, bauen wir das fehlende Stück daneben und docken es an, statt ein funktionierendes System zu ersetzen.

Gebaut ist das alles schon:

Zu unseren umgesetzten Projekten
Kundenprojekt

Die eingesetzte Standardlösung trug den Ablauf nicht.

Einsatzliste im Funkloch: erfasst wird weiter, die Anlagenakte samt Historie liegt auf dem Gerät.

Für zwei Kunden aus der Tor-, Tür- und Zutrittstechnik haben wir eine Field-Service-Software gebaut, die eine eingesetzte Standardlösung abgelöst hat: offlinefähig, weil im Technikraum kein Netz ist, mit Anlagenakte und Rückmeldung direkt vom Einsatzort. Die Anforderungen wurden vorab an echten Kundendaten durchgespielt, auch mit großen Datenmengen, statt sie nur im Workshop zu sammeln.

2kunden produktiv
1standard abgelöst

„Unsere Standardlösung passte einfach nicht zu unseren Abläufen und Anforderungen. Die neue individuell entwickelte Software ist perfekt auf uns zugeschnitten und funktioniert auch im Keller ohne Netz, und jede Anlage hat ihre Akte samt Historie direkt auf dem Gerät.“

Christoph Merkt, Gründer und Geschäftsführer, Zutrittswerk Gruppe
Der nächste Schritt

Einen Prozess im Kopf? Wir sagen, ob es geht.

30 Minuten am Telefon, danach eine Seite schriftliche Einschätzung. Wer lieber schreibt, schickt das Anliegen schriftlich.

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Häufige Fragen

Was vor so einem Projekt geklärt werden will.

Warum bauen statt kaufen?

Weil beides zusammengehört. Wo Standardsoftware trägt, bleibt sie. Wir bauen dann das fehlende Stück daneben und docken es an. Neu gebaut wird da, wo der Standard den Ablauf nachweislich nicht abbildet und jede Anpassung teurer wird als die eigene Anwendung. Die Auswahl von Standardsoftware als eigene Leistung bieten wir nicht an.

Was kostet Individualsoftware?

Eine eigene Anwendung oder individuelle Software liegt bei uns typischerweise bei 10.000–80.000 €. Wo in dieser Spanne, entscheiden vor allem vier Dinge: die Zahl der Schnittstellen, die Datenqualität, die Rechte- und Rollenlogik und die Frage, ob es offline funktionieren muss. Davor stehen das kostenlose Erstgespräch, die Analyse ab 1.200 € und bei offenen Fragen ein Machbarkeits-Sprint für 5.000–10.000 €. Ausführlich steht das im Artikel Was kostet Individualsoftware?.

Wie lange dauert das?

Wir machen jede Zeitaussage an einem echten Fall fest statt an einer Pauschale. Die Field-Service-Software lief über mehrere Etappen bis zum fertigen Produkt bei zwei Kunden. Jede Etappe hatte einen festen Umfang und ein lauffähiges Ergebnis. Was für euren Zuschnitt realistisch ist, sagen wir nach dem Erstgespräch.

Was passiert mit unserem ERP?

Es bleibt in Betrieb. Neue Software wird angedockt, sonst entsteht die Doppelerfassung, die eigentlich weg sollte. Wie das technisch läuft, steht unter KI-Automatisierung: Schnittstellen & Systemintegration.

Wem gehört das Ergebnis?

Ihr bekommt lauffähige Software, eure Daten und einen dokumentierten Betrieb. Im Regelfall bleibt der Quellcode bei uns, dafür bleibt auch die Verantwortung für den Bestand bei uns. Muss der Code zwingend euch gehören, lässt sich das im Einzelfall regeln. Wie Übergabe, Betrieb und der Weg ohne uns geregelt sind, steht auf Zusammenarbeit.

Und wenn sich mitten im Projekt zeigt, dass es sich nicht lohnt?

Dann ist das ein gutes Ergebnis, und es fällt früh im Machbarkeits-Sprint, bevor viel Budget verbraucht ist. Der Sprint ist klar abgegrenzt, mit einem lauffähigen Zwischenstand und einer Empfehlung am Ende.

Frage nicht dabei? Stellt sie im Erstgespräch, die Antwort kommt schriftlich.

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Produktiv

Läuft im Tagesgeschäft des Kunden. Zahlen dazu stammen aus dem laufenden Betrieb.