Was geht mit KI realistisch, und was nicht?
Gut geht, was ein Mensch aus einem Dokument oder Text herauslesen würde: Belege auslesen, Freitext strukturieren, in eigenen Unterlagen suchen. Schwierig wird es, wo eine Entscheidung juristisch oder finanziell nicht danebengehen darf. Dort bauen wir eine Prüfansicht ein, in der ein Mensch entscheidet. Ob euer Fall trägt, sagen wir nach dem Machbarkeits-Sprint an euren echten Daten. Ausführlich steht das im Artikel Was kann KI in bestehender Software wirklich?. Wann ein KI-Agent sinnvoll ist und wann ein fester Ablauf reicht, erklärt der Ratgeber KI-Agenten im Unternehmen.
Müssen unsere Daten dafür in die Cloud?
Nicht zwingend. Was wo verarbeitet wird, entscheiden wir pro Fall, je nach Datenart, Menge und Anforderung. Hosting in Deutschland, ein AV-Vertrag (der Vertrag, der regelt, wie wir mit euren Daten umgehen) und benannte Unterauftragnehmer. Die Details stehen auf Zusammenarbeit.
Wie genau erkennt so ein System?
Das hängt vor allem an euren Belegen. Deshalb nennen wir keine Pauschalquote. Ein Beispiel: Für einen Softwarehersteller haben wir neun echte Lieferscheine testweise auslesen lassen. Erkannt wurden rund 41 Zeilen je Beleg, die sonst jemand abtippt, für rund 2 Cent je Beleg. Das ist ein Wert aus einem Machbarkeitstest, noch keiner aus dem Betrieb. Im Sprint messen wir an euren Belegen, bevor gebaut wird. Der ganze Fall steht unter Lieferscheine automatisch erfassen.
Was passiert mit Fällen, die das System nicht sicher erkennt?
Die gehen in eine Prüfansicht und werden von einem Menschen entschieden. Diese Ansicht gehört fest zur Lösung.
Läuft das auch mit unserer alten Software?
Meistens ja. Gebraucht wird ein Weg hinein und hinaus: eine Schnittstelle, eine Datenbank, ein Verzeichnis, notfalls ein Import. Wo gar nichts davon existiert, sagen wir das im Erstgespräch, statt es im Projekt herauszufinden. Mehr dazu unter KI-Automatisierung: Schnittstellen & Systemintegration.